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MPA Lohnrechner Schweiz 2026
Was bedeutet die kantonale Lohnempfehlung für Ihr Pensum? Berechnen Sie den Bruttolohn als medizinische Praxisassistentin oder Praxisassistent – mit nachvollziehbaren Quellen und klarem Blick auf den 13. Monatslohn.
Ihr Lohn, nachvollziehbar gerechnet
Für ausgebildete MPA. Die Grundlage richtet sich nach dem Arbeitskanton. Individuelle Vereinbarungen, Spital-Lohnsysteme und Lernendenlöhne sind nicht abgebildet.
Der interaktive Rechner benötigt JavaScript. Die kantonale Übersicht und Quellen finden Sie weiter unten.
Wie hoch ist der MPA-Lohn?
Für den Lohn zählt mehr als die Berufsbezeichnung: Arbeitskanton, anerkannte Erfahrung, Pensum und Verantwortung machen einen Unterschied. Eine MPA mit Ausbildungsaufgaben oder zusätzlichen radiologischen Kompetenzen kann andere Voraussetzungen mitbringen als beim Berufseinstieg.
Die folgenden Beträge sind kantonale Grundlagen für Lohnverhandlungen. Sie zeigen weder einen Schweizer Durchschnitt noch ein garantiertes Stellenangebot. In Zürich liegt der empfohlene Ansatz 2026 beispielsweise bei CHF 4’600 × 13. Basel-Landschaft nennt zum Einstieg eine Bandbreite von CHF 4’700–5’000 × 13.
Was bedeuten 80% und 13 Monatslöhne?
Bei einer Vollzeitbasis von CHF 4’600 beträgt der anteilige Monatslohn bei 80% CHF 3’680. Mit 13 Auszahlungen ergibt das CHF 47’840 pro vollem Arbeitsjahr. Auf zwölf Kalendermonate verteilt sind es durchschnittlich CHF 3’986.67 – dieser Durchschnitt ist keine zusätzliche Auszahlung.
Der Rechner skaliert nach dem eingegebenen Pensum. Die Wochenstunden und Ferienbasis der Quelle bleiben dabei die Referenz. Abweichende Vollzeitmodelle, zusätzliche Ferien, Ein- oder Austritte während des Jahres und unregelmässige Stundenlohnverträge müssen separat berücksichtigt werden.
MPA-Lohn nach Kanton: Quellen 2026
Übersicht ohne Zulagen bei 100%. Die Ausgangsbeträge beziehen sich auf den Einstieg oder den genannten Basislohn. Der Rechner verwendet vorhandene Jahresstaffeln nur dort, wo die Zuordnung eindeutig ist. Jede Kantonszeile führt zum Originaldokument.
| Kanton / Quelle | Ausgangsbetrag | Berechnung |
|---|---|---|
| Aargau | CHF 4’200.00 | Berufs-/Dienstjahrestabelle |
| Appenzell Innerrhoden | CHF 4’300.00 | Basis ohne Erfahrungszulage |
| Appenzell Ausserrhoden | CHF 4’300.00 | Basis ohne Erfahrungszulage |
| Basel-Landschaft | CHF 4’700.00–CHF 5’000.00 | Einstiegsbandbreite |
| Basel-Stadt | CHF 4’500.00–CHF 4’800.00 | Einstiegsbandbreite |
| Bern | CHF 4’200.00 | Basis + Dienstjahreszulage |
| Freiburg | Individuell | Jahresangabe widersprüchlich |
| Genf | CHF 4’615.38 | Jahreslohn + Anstellungsjahre |
| Glarus | CHF 4’700.00 | Basis ohne Erfahrungszulage |
| Graubünden | CHF 4’459.00 | Berufs-/Dienstjahrestabelle |
| Jura | CHF 4’368.00 | Basis ohne Erfahrungszulage |
| Luzern | CHF 4’598.00 | Berufs-/Dienstjahrestabelle |
| Neuenburg | CHF 4’328.00 | Basis ohne Erfahrungszulage |
| Nidwalden | CHF 4’100.00 | Basis + Dienstjahreszulage |
| Obwalden | CHF 4’100.00 | Basis + Dienstjahreszulage |
| Schaffhausen | CHF 4’200.00 | Basis ohne Erfahrungszulage |
| Schwyz | CHF 4’450.00 | Basis ohne Erfahrungszulage |
| Solothurn | Individuell | Keine eigene Lohnzahl |
| St. Gallen | CHF 4’300.00 | Basis ohne Erfahrungszulage |
| Tessin | CHF 4’035.35 | Berufs-/Dienstjahrestabelle |
| Thurgau | CHF 4’300.00 | Berufs-/Dienstjahrestabelle |
| Uri | CHF 4’200.00 | Berufs-/Dienstjahrestabelle |
| Waadt | CHF 4’200.00 | Basis ohne Erfahrungszulage |
| Wallis | CHF 4’280.00 | Basis ohne Erfahrungszulage |
| Zug | CHF 4’307.00 | Basis ohne Erfahrungszulage |
| Zürich | CHF 4’600.00 | Basis ohne Erfahrungszulage |
Genf: CHF 60’000 pro Jahr bei 40 Wochenstunden, auf 12 oder 13 Zahlungen verteilbar. Die übrigen numerischen Grundlagen beziehen sich auf 42 Wochenstunden. In Tessin weist die Quelle die Ansätze der ersten drei Dienstjahre als verbindlich im jeweiligen Geltungsbereich aus; ab dem vierten Jahr als Empfehlungen. Die Anwendung auf den eigenen Vertrag ist gesondert zu prüfen.
Häufige Fragen zum MPA-Gehalt
Warum erhöht sich der Lohn nicht in jedem Kanton automatisch mit der Erfahrung?
Eine rechnerische Staffel wäre irreführend, wenn die Quelle nur einen Basislohn und individuell zu vereinbarende Zuschläge nennt. In diesen Kantonen zeigen wir den Basislohn separat. Eine bereits vereinbarte Erfahrungszulage können Sie ergänzen oder den eigenen Vollzeitlohn eingeben. In Kantonen mit eindeutiger Tabelle wird das ausgewählte Berufs- oder Dienstjahr berücksichtigt.
Sind die Beträge netto oder brutto?
Alle Beträge sind brutto. Sozialversicherungen, Pensionskasse, Versicherungsprämien und gegebenenfalls Quellensteuer verändern den ausbezahlten Nettolohn. Ein genauer Nettobetrag lässt sich aus Kanton und Pensum allein nicht ableiten.
Gelten die Empfehlungen auch für Arztsekretärinnen, MPK oder Spitäler?
Dieser Rechner bezieht sich auf ausgebildete medizinische Praxisassistentinnen und Praxisassistenten im Kontext der kantonalen Ärztegesellschaften. Arztsekretariat, medizinische Praxiskoordination, öffentliche Anstellungen und Spital-Lohnsysteme können anderen Grundlagen folgen. Diese Rollen werden nicht mit einer pauschalen MPA-Formel gleichgesetzt.
Was passiert mit meinen Eingaben?
Die Berechnung erfolgt lokal in Ihrem Browser und erfordert weder Namen noch E-Mail. Die Rechner-Eingaben werden nicht durch dieses Tool übermittelt oder gespeichert. Es gelten daneben die allgemeinen Datenschutzhinweise von PraxTor.
Wie aktuell sind die Daten?
Wir haben die auf MPA Schweiz / FMH verlinkten kantonalen Dokumente am 17. September 2026 geprüft. Das Quellenjahr und dieser Prüfzeitpunkt sind nicht dasselbe. Freiburgs widersprüchliche Jahresbezeichnung und Solothurns fehlende eigene Zahl sind sichtbar ausgewiesen. Der Rechner aktualisiert seine Daten nicht automatisch.
Sie planen eine MPA-Stelle in Ihrer Praxis?
Nutzen Sie die kantonale Grundlage für Ihr Lohnbudget und beschreiben Sie Pensum, Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten konkret. MPA-Stelle auf PraxTor inserieren.